Im Alltagstrubel auf deine Intuition hören? Manchmal ist das gar nicht so leicht. Aber Übung ist bekanntlich der beste Weg zum Erfolg – und das ist bei der Fähigkeit auf dein Gefühl zu vertrauen nicht anders. Darum kommen hier zwei kleine Übungen für dich, mit denen du deine Intuition trainieren kannst. Sie lassen sich ganz einfach und ohne großen Aufwand in dein Leben integrieren und unbegrenzt wiederholen. Denn je öfter du trainierst auf deine Intuition zu hören, desto stärker wird sie und entwickelt sich zu deiner wahren Superpower.

Trust your intuition!

Übung 1: Spontanes Schreiben

Für die erste Übung brauchst du nur einen Stift und ein Papier.
Los geht’s: Schreib einfach auf, was dir in den Sinn kommt.
Das können nur einzelne Wörter sein oder ganze Romane – wichtig ist, dass du alles zu Papier bringst, was dir gerade durch den Kopf geht. Und zwar ohne Zensur!

 

Das hat gleich zwei praktische Effekte:

  • Manchmal hast du im Alltag vielleicht das Gefühl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Indem du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst, schwirren sie nicht mehr in deinem Kopf herum. So schaffst du Platz in dir, um dich mit persönlichen Fragen zu beschäftigen.
  • Gleichzeitig sind deine Notizen ein Spiegel von deinem Inneren. Schwarz auf Weiß siehst du also, was dich am meisten beschäftigt. Das hilft dir zu realisieren, welches Gefühl oder Bedürfnis dahinter steht.
    Ein Beispiel: Du betrachtest deine Notizen und bemerkst, dass Vieles mit Stress verbunden ist. Das hilft dir zu erkennen, dass du mal eine kleine Pause brauchst, um dein Leben in Balance zu bringen.

 

Kleiner Tipp: Am Anfang kannst du dir auch einen Wecker auf 3 oder 5 Minuten stellen, das kurze Zeitfenster lässt die Übung nicht zu groß (oder das Blatt Papier nicht zu leer) erscheinen. Je öfter du die Übung anwendest, desto leichter wird es dir auf Dauer fallen, tief in dich hineinzuhorchen und deinem Bauchgefühl mehr Beachtung zu schenken.

Übung 2: Die Ampel-Methode

Bestimmt hat dich die eine oder andere Frage – egal wie klein oder groß – schon einmal ins Wanken gebracht. Ja? Oder nein? Oder doch ja? Guter Rat von deinen Liebsten ist hier wertvoll, aber manchmal bekommt man auch so viele Ratschläge, dass man gar nicht mehr weiß, was einem das eigene Bauchgefühl sagt.

 

Die zweite Übung hilft dir dabei dieses intuitive Gefühl zu visualisieren – ganz für dich allein.

  1. Dafür stellst du dir zunächst die Frage, die dich beschäftigt. Zum Beispiel: „Soll ich mir die Haare färben?“.
  2. Dann stellst du dir vor deinem inneren Auge eine Ampel vor. 
  3. Welche Farbe erscheint?

Bist du dir deiner Sache ganz sicher und deine Entscheidung fühlt sich so richtig gut an, wird die Ampel vor deinem Auge grün aufblinken.
Auf unser Beispiel bezogen, kannst du also fix einen Termin beim Friseur buchen oder selbst färben.

Wenn du noch schwankst oder unsicher bist, siehst du ein gelbes Ampellicht. Hier heißt es herauszufinden, ob ein Kompromiss machbar ist, mit dem du dich wohlfühlst. Zum Beispiel, dass du dich erst einmal an eine herauswaschbare Tönung wagst.

Bei einem roten Ampellicht sagt dir deine Intuition „Lass lieber die Finger davon.“ Mit deiner jetzigen Haarfarbe bist du mehr du und fühlst dich wohler.

 

Kleiner Tipp: Schließe bei der Übung kurz die Augen, um in dem Moment ganz bei dir zu sein.