Kleines 1×1 der Haarentfernung: Die besten Methoden für streichelzarte Haut

Spätestens, wenn die Temperaturen steigen und wir lange Hosen gegen Shorts und kurze Röcke tauschen, fühlen sich die meisten von uns ohne die lästigen Körperhärchen wohler. Möglichst glatte und geschmeidige Haut ist nun angesagt. Doch wie wird man die Haare an den Beinen, unter den Achseln und im Intimbereich am einfachsten los? Für alle, die sich fragen, welche Methode der Haarentfernung denn nun die beste ist, kommt hier ein Überblick über die gängigsten Varianten:

Haarentfernung per Nassrasur

Schnell, einfach und schmerzfrei – die Nassrasur ist der Klassiker im Bereich der Haarentfernung. Dauerhaft ist diese Methode aber leider nicht. Nach einigen Tagen zeigen sich die ungeliebten Härchen wieder. Zum Glück gibt es ein paar Tricks, mit denen die Haut etwas länger glatt bleibt: Vor der Rasur warm duschen macht die Haarentfernung insgesamt leichter. Warmes Wasser öffnet die Poren, die Haare werden weicher und bieten dem Rasierer weniger Widerstand. Außerdem treten die Haare weiter aus den Poren hervor, wodurch du sie gründlicher abschneiden kannst. So dauert es länger, bis sich wieder Stoppeln zeigen. Nach der Rasur die Beine noch mal kühl abduschen. Das schließt die Poren wieder und hinterlässt ein streichelzartes Hautgefühl.

Wie lange hält es: Ein bis zwei Tage. Bei der Rasur werden die Haare nur an der Oberfläche gekappt – erste Stoppeln lassen nicht lange auf sich warten. Mit unseren Tricks steigt die Aussicht auf einen Extratag.

Schmerzlevel: Gute Nachrichten: Schmerzen bei der Rasur sind nahezu null. Bei empfindlicher Haut helfen Rasierer mit integriertem Gel-Reservoir sowie eine richtige Vorbereitung, um die Haut zu schonen und Rasurbrand zu vermeiden. Besonders sanft gelingt die Haarentfernung zum Beispiel mit unserem Intuition Sensitive Care für Frauen.

Haare mit Enthaarungscreme entfernen

Unkompliziert und schmerzfrei – Enthaarungscreme enthält einen speziellen Wirkstoff auf Schwefelbasis, der die Haarwurzel löst und die Haare ausfallen lässt. Diese Methode ist deshalb auch bestens für die einfache Haarentfernung zu Hause geeignet. Für Achseln und Beine sind die Cremes eine gute Wahl, für die Haarentfernung im Intimbereich allerdings nicht. Der Grund: Haut und Schleimhäute sind im Vaginalbereich besonders empfindlich, Enthaarungscreme führt hier schnell zu Reizungen. Wie du dir trotzdem eine glatte Bikinizone sicherst, erklären wir dir in unserem Artikel „Alles über Intimrasur: Tipps, Tricks und keine Tabus!“.

Wie lange hält es: Etwa eine Woche kannst du bis zur nächsten Anwendung warten.

Schmerzlevel: Keine Schmerzen. Lediglich bei Unverträglichkeiten kann es häufiger zu Juckreiz oder Ausschlag kommen.

Epilieren: Haarentfernung für Hartgesottene

Haarentfernung mit Zack – beim Epilieren werden die Härchen mitsamt der Wurzel herausgezogen. Das ruckartige Entfernen der Haare ist gerade zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber dafür äußerst effizient. Damit sich deine Haut nach der Haarentfernung erholen kann, solltest du am besten abends zum Epilierer greifen.

Wie lange hält es: Je nach Haartyp drei bis vier Wochen.

Schmerzlevel: Die Skala reicht von leichtem Ziepen bis zu echten Schmerzen – je nach eigenem Schmerzempfinden.

Haarentfernung per Waxing

Hot and cold – bei der Haarentfernung mit Wachs, auch Waxing genannt, werden die Haare entgegen der Wuchsrichtung ausgerissen. Das funktioniert sowohl mit Heißwachs als auch mit kalten Wachsstreifen. Bei dieser Enthaarungsmethode werden schmale, mit Wachs bestrichene Stoff- oder Vliesstreifen auf die Haut aufgedrückt. Alternativ kann das flüssige Wachs auch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Die Härchen bleiben in der klebrigen Masse hängen und werden am Ende mit einem beherzten Ruck zusammen mit dem Wachs abgezogen. Damit die Wachsstreifen gut halten, sollten deine Härchen mindestens 5 mm lang sein.

Wie lange hält es: Überwinden lohnt sich: Vier bis sechs Wochen kannst du dich über glatte Haut freuen.

Schmerzlevel: Hoch. Die Schmerzen werden weniger, wenn die Haare mit der Zeit feiner nachwachsen.

Mit Zuckerpaste gegen den Haarwuchs: Sugaring

Süß aber effektiv – Sugaring funktioniert ähnlich wie Waxing. Eine warme Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser wird entgegen der Wuchsrichtung auf die Haare aufgetragen. Nach einer kurzen Abkühlzeit reißt man die Paste dann zusammen mit den Härchen ruckartig mit der Wuchsrichtung ab.

Wie lange hält es: Etwa 6 Wochen.

Schmerzlevel: Etwas geringer als beim Waxing. Die Paste klebt nur an den Härchen, nicht an der Haut – verursacht aber auch Schmerzen, je nach Empfinden.